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KI-Verordnung EU AI Act (KI-VO): Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Texte, Bilder, Videos

Informationen vom 29.04.2026

Ab dem 2. August 2026 müssen Bilder, Videos und Texte, die mit einer "Künstlichen Intelligenz (KI)" (englisch: Artificial Intelligence, AI) geschaffen wurden, gekennzeichnet werden. Wann die Pflicht greift, ist umfangreich, aber nicht unbedingt kompliziert. Wenn Sie über eine KI einen Text verfassen lassen, Bilder oder Videos generieren oder manipulieren (Deepfakes), oder einen KI-Chatbot einsetzen, müssen Sie diese entsprechend gekennzeichnet werden. Informieren Sie sich hier, worauf Sie achten müssen.


Hier ein Beispiel:

Künstliche Intelligenz erzeugt heute Texte, Bilder und Audios, die menschlicher Sprache und Stil oft überraschend nahkommen. Um Transparenz zu wahren und Missverständnisse zu vermeiden, wächst die Bedeutung einer Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte. Eine klare Kennzeichnung dient mehreren Zielen: Sie erhöht die Vertrauenswürdigkeit, schützt vor Irreführung und ermöglicht Nutzenden, Inhalte kritisch zu bewerten. Gleichzeitig schafft sie Klarheit über Verantwortlichkeiten: Wer ist verantwortlich für den Inhalt, wer hat ihn geprüft, und welche Quellen oder Modelle wurden verwendet?

Für Betreiber von Webseiten, Blogs, News-Portalen, Marketplaces und Social-Media-Plattformen bedeutet das konkret: Wenn Beiträge, Kommentare, Newsletter oder automatisierte Antworten teilweise oder vollständig von KI erstellt wurden, sollte dies deutlich kommuniziert werden. Sinnvolle Formulierungen sind Beispiele wie "von KI erzeugt", "unter Einsatz von KI geschrieben" oder "KI-generiert". Wichtig ist eine konsistente Anwendung dieser Kennzeichnung, damit Nutzende nicht verwirrt werden und sich auf die Information verlassen können, unabhängig vom Medium.

Zusätzlich sollten redaktionelle Standards beachtet werden: Qualitätskontrollen, Quellenhinweise und Transparenz zu den verwendeten Datenquellen oder Trainingsdaten, soweit bekannt. Dazu gehört auch die Offenlegung, ob der Text auf Vorlagen, Algorithmen oder konkreten Modellen basiert und ob menschliche Redaktion in den Prozess involviert war.

Rechtliche Aspekte spielen ebenfalls eine zentrale Rolle. Je nach Rechtsraum gelten unterschiedliche Vorgaben zu Urheberrecht, Datenschutz, Haftung und Verbraucherschutz. Die Kennzeichnungspflicht muss mit geltendem Recht in Einklang stehen und börsennotierte oder medienrelevante Einrichtungen sollten zusätzlich branchenspezifische Richtlinien beachten.

Letztlich stärkt transparente Kennzeichnung das Vertrauen der Nutzenden in digitale Inhalte und fördert eine verantwortungsvolle Nutzung von KI. Wenn KI-Generierung erkennbar ist, kann der Leser besser beurteilen, wem er die Informationen zuschreibt und wie er ihnen weiter nachgeht. Hinweis: Erstellt mit ChatGPT


Auf der Webseite von "IT-Recht Kanzlei München" finden Sie einen umfassenden Artikel darüber ob und welche Art von Inhalt wie gekennzeichnet werden muss:
https://www.it-recht-kanzlei.de/kennzeichnung-ki-generierte-inhalte-produkt-fotos-beschreibung.html

Ergänzend dazu der Artikel von "e-Recht24". Hier sind sogar Anleitungen zu finden, wie man die Kennzeichnungspflicht bei YouTube, Instagram, Facebook und TikTok umsetzt:
https://www.e-recht24.de/ki/13336-ki-kennzeichnungspflicht-fuer-unternehmer.html

Hier noch der Link zur vollständigen KI-Verordnung:
https://ai-act-law.eu/de/




Wir hoffen, Sie konnten sich nun ein Bild machen.